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Home Der „Junge“ - Träume gegen die Realität

Der Junge erwartet, solange er sich in Rerik aufhält, das für ihn längst zu einem Symbol seiner Realitätsempfindung geworden ist, da es das einzige ist, was er real erlebt hat und alle Aspekte seiner Ansichten aufweist, keine Möglichkeit einer Verbesserung seiner Situation; er erhofft sich vielmehr die Erfüllung seiner Träume des Flüchten-Wollens, die sein Vater auch hatte, deren zeitweise Verwirklichung ihn aber im Endeffekt das Leben kosteten:
Den zweiten Grund für ein schnellstmögliches Verlassen Reriks hat der Junge in dem Gedanken gefunden, dass er Rerik und seinen Bewohnern vorwirft, seinen Vater getötet zu haben, wenn nicht direkt, so doch zumindest indirekt.
Sein Vater, den er als 5jähriger verlor, starb „in den Stiefeln“, das heißt in oder während der Ausübung seiner Tätigkeit als Küstenfischer. Normalerweise ist ein Tod während des Küstenfischens kaum möglich, drehen die Kutter bei verhältnismäßig geringen Windstärken schon ab und verirren sich überhaupt sehr selten auf offene See. Aber gerade das ist es, was der Junge allen Erwachsenen am meisten anlastet: ihre kaum bis gar nicht vorhandene Risikofreude.
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